Neueinstufung der Typklassen in der Autoversicherung

Anfang dieses Jahres hat es einige Veränderungen in der Autoversicherung gegeben: so wurden zum 1. Januar 2011 die Fahrzeugtypklassen in der Kfz-Haftpflicht sowie in der Voll- und Teilkaskoversicherung neu berechnet und eingestuft. Dadurch haben sich die Versicherungsbeiträge für einige Fahrzeugtypen verändert. Während sich für manche Fahrzeugbesitzer seit Januar diesen Jahres die Prämien kaum verändert haben, müssen andere Autofahrer für ihr Fahrzeug seit 2011 höhere Versicherungsbeiträge bezahlen. Für Letztgenannte lohnt sich ein Versicherungsvergleich mehr denn je.

Anfang Februar hat der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (kurz GDV) die neue Typklasseneinstufung veröffentlicht. Anhand dieser Index-Werte können die Versicherer berechnen, wie hoch das Schadenrisiko für die einzelnen Fahrzeugtypen ausfällt. Jedes Jahr wird das Schadensrisiko für jeden Fahrzeugtyp auf Grundlage der verursachten Schäden des jeweiligen Fahrzeugtyps neu kalkuliert. Mehr mehr Schäden in Form von Unfällen ein bestimmter Fahrzeugtyp in einem Jahr verursacht hat, desto höher fällt das Schadensrisiko und die entsprechende Typklasse aus. Je nach Höhe der Typklasse setzen die Versicherungsunternehmen dann die fälligen Beiträge für jeden Fahrzeugtyp fest. Für Fahrzeugtypen mit hohem Schadenrisiko werden dementsprechend hohe Versicherungsbeiträge fällig, während für Pkw-Typen mit niedrigem Schadenrisiko entsprechend geringe Versicherungsprämien fällig werden. Autobesitzer, die einen Renault ihr eigen nennen, bezahlen aus diesem Grund andere Versicherungsbeiträge als Pkw-Inhaber, die ein Peugeot Auto fahren.

Klassifizierung in der Autoversicherung

In der Auto-Haftpflichtversicherung unterscheidet man insgesamt 16 verschiedene Typklassen voneinander. In der Vollkaskoversicherung erfolgt die Einteilung der Fahrzeugtypen in insgesamt 25 verschiedene Klassen. Die Kfz-Teilkasko differenziert insgesamt 24 Typklassen voneinander.

In der Kfz-Haftpflicht ist die günstigste Typklasse die Klasse 10. In dieses Klasse werden heutzutage beinahe ausschließlich Oldtimer eingestuft, die einerseits relativ selten auf den Straßen der Republik unterwegs sind und andererseits von ihren Besitzern aufgrund ihres hohen Wert mit größter Vorsicht und Umsicht im Straßenverkehr bewegt werden.

In die hohen Typklassen werden hingegen vor allem diejenigen Fahrzeugmodelle eingestuft, die vor allem bei Fahranfängern beliebt sind. Denn aufgrund der geringen Erfahrung und Fahrpraxis besonders junger Verkehrsteilnehmer sind derartige Fahrzeugtypen entsprechend häufig in Unfälle verwickelt.

Versicherungsvergleich immer wichtiger

Aus diesem Grund lohnt es sich vor allem für junge Autofahrer, vor dem Abschluss einer Autoversicherung die Beiträge und Leistungen unterschiedlicher Versicherungsunternehmen miteinander vergleichen. Denn auch wenn alle Autoversicherer die einheitliche Typklasseneinstufung zu Berechnung der Beiträge heranziehen, können sich die Versicherungsbeiträge zwischen der preiswertesten und der teuersten Assekuranz um bis zu 400 pro Jahr unterscheiden.

Einen unverbindlichen Versicherungsvergleich kann jeder Pkw-Besitzer eigenständig im World Wide Web vornehmen. Auf den Webseiten von Online-Vergleichsrechnern kann jeder innerhalb von nur wenigen Minuten die Beträge unterschiedlicher Autoversicherungen abglichen

Der Beitrag wurde am Donnerstag, den 24. Februar 2011 um 11:54 Uhr veröffentlicht und wurde unter Allgemein abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. Du kannst einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf deiner Seite einrichten.
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